Mozarts wichtigste Werke - eine Übersicht der Werke des berühmtesten Sohns Salzburgs ...

Über das Leben und Werk Wolfgang Amadeus Mozarts urteilten bereits Generationen von Musikschaffenden und interessierten Laien. Einst wurde seine Musik als heiter und verspielt verkannt. Nach den Kriegsjahren meinte man gar dämonische Züge darin zu erkennen. Die wahre Faszination liegt wohl in der Verbindung von beidem. In der Gesamtheit seines Werkes, in der Genialität, es in allen musikalischen Sparten zur Meisterschaft zu bringen.

Ganze 626 Mozart-Kompositionen wurden im Köchel-Verzeichnis sorgfältig zusammengetragen und 1862 veröffentlicht. Der größte Verdienst gebührt Mozart dabei in seiner Rolle als Opernkomponist. Er führte die Opernformen seiner Zeit zur Vollendung. Bereits im Alter von 10 Jahren komponierte er das Singspiel “Bastien und Bastienne”.

1775 wird “Der Schäferkönig” in Salzburg uraufgeführt. Es ist die letzte von sechs Opern, welche der junge Mozart in sechs Jahren schrieb. Seine eigene Opernsprache fand er mit “Die Entführung aus dem Serail” oder “Figaros Hochzeit”. Seine letzen Werke beweisen einmal mehr die Vielseitigkeit des Komponisten. “Don Giovanni” erzählt die mystische Geschichte von Liebe und Tod und schafft eine perfekte Verbindung zwischen ernsten und heiteren Elementen.

In der “Zauberflöte” bringt Mozart, mit dem Dialog Taminos, erstmals Sprechgesang auf die Opernbühne. “Cosi fan tutte”, erotisch und verspielt, feiert 1790 am Wiener Burgtheater Premiere.

Ebenso war sein Schaffen von Klavierkonzerten geprägt. Mozart komponierte zwischen seinem 12. und 35. Lebensjahr mehr als zwanzig Klavierkonzerte und führte diese Musikgattung ebenfalls zur Perfektion. Herausragend sind dabei das ernste und dramatische Klavierkonzert in d-moll, das Klavierkonzert in c-dur, welches zu seinen heitersten Werken gehört oder die Fantasie in d-moll, welche unvollendet blieb und erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde.

Zur Legende wurde sein “Requiem”, woran er noch auf dem Sterbebett verbissen arbeitete. Soll es doch ein geheimnisvoller Unbekannter bei Mozart in Auftrag gegeben haben, gleich eines Boten des Todes. Geheim war der Auftrag tatsächlich und Mozart wurde von Graf Walsegg-Stuppach zu absolutem Stillschweigen genötigt. Der Graf wollte die Totenmesse für seine Frau als sein eigenes Werk ausgeben. Das “Requiem” wurde von Mozart-Schüler Süßmayr vollendet und am 2. Januar 1793 als Benefizkonzert für Witwe Constanze und deren Kinder in Wien uraufgeführt.

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